Wiederaufnahme: 24.09.2011 / Keine Vorstellung in dieser Spielzeit mehr. Opernhaus
Richard Strauss

Der Rosenkavalier

Komödie für Musik in drei Aufzügen
Text von Hugo von Hofmannsthal

Spieldauer ca. 4 Stunden | Zwei Pausen

»Das nächste Mal schreibe ich eine Mozartoper ...«, soll Richard Strauss nach der Uraufführung seiner »Elektra« gesagt haben und schuf mit dem »Rosenkavalier« ein Werk ganz im Geiste des großen Salzburgers: ein heiter-ernstes Spiel, das mit seiner Melodien- und Walzerseligkeit das Wien des 18. Jahrhunderts beschwört – aber ein bereits verklärtes aus der Perspektive des beginnenden 20. Jahrhunderts. Wehmütig lächelnd schaut man zurück, den Abschied von einer ganzen Epoche vorausahnend. Es ist auch der Abschied der Feldmarschallin von ihrem jungen Geliebten Octavian und der ihres ländlich-derben Vetters Ochs von seinen Heiratsplänen mit Sophie, der Tochter des neureichen Herrn Faninal. Am Ende bleibt das Publikum mit dem neuen Paar Sophie und Octavian allein: »Ist ein Traum, kann nicht wirklich sein ...«

Eine der beliebtesten Opern kehrt auf den Spielplan der Oper Leipzig zurück. Die Inszenierung von Alfred Kirchner aus dem Jahr 1998 spielt detailgetreu, aber nicht ohne doppelten Boden, mit der Optik des Rokoko.

Inszenierung

Musikalische Leitung Ulf Schirmer | Inszenierung Alfred Kirchner | Bühne Marcel Keller | Kostüme Joachim Herzog | Choreinstudierung Alessandro Zuppardo | Einstudierung Kinderchor Sophie Bauer

Besetzung

Die Feldmarschallin Lioba Braun | Baron Ochs Jürgen Linn | Octavian Kathrin Göring | Herr von FaninalJürgen Kurth | Sophie Eun Yee You | Leitmetzerin Katja Beer | Valzacchi Martin Petzold | Annina Karin Lovelius | Ein Polizeikommissar, Notar Matthew Anchel | Der Haushofmeister bei der Feldmarschallin Keith Boldt | Der Haushofmeister bei Faninal Torsten Süring | Ein Wirt Dan Karlström | Ein Sänger Gaston Rivero | Leupold Andreas Reinboth | Chor und Kinderchor der Oper Leipzig | Gewandhausorchester