


Zar und Zimmermann
Komische Oper in drei Aufzügen | Text vom Komponisten
Spieldauer: ca. 2 1/2 Stunden | Eine Pause
Albert Lortzing ist der erklärte Liebling der deutschen Spieloper. Bei der Leipziger Uraufführung 1837 spielte er selbst den Peter Iwanow. Hier bekam er zwar schlechte Presse, doch andere Städte machten »Zar und Zimmermann« bald zum Kassenschlager. Für den Regisseur Dominik Wilgenbus und seinen Bühnenbildner Udo Vollmer bildet die flandrische Malerei die Quelle der optischen Inspiration.
»Wilgenbus gelang es vortrefflich, dafür zu sorgen, dass die altvertrauten Genrebilder gehörig aus dem Rahmen fallen. Überdies ist alles in diesem abwechslungsreichen, bewegungsfreudigen Genrebilderreigen bis ins letzte Detail stimmig arrangiert. Alles steckt voller Überraschungen und versteckten Bedeutungen. Es wimmelt von gelungenen Einfällen, von denen der slapstikartige, komische Holzschuhtanz und die fabelhaft bewegungssicheren und munter vorgetragenen Chorszenen sicher besondere Höhepunkte sind.«
Leipzig Almanach
Inszenierung
Musikalische Leitung Stefan Diederich | Inszenierung Dominik Wilgenbus | Bühne Udo Vollmer| Kostüme Andrea Fisser | Choreografie Mirko Mahr | Choreinstudierung Mathias Drechsler
Besetzung
Peter Der Erste Kostadin Arguirov/ Timothy Sharp (28.12.) | Peter Iwanow Sebastian Fuchsberger | van Bett Milko Milev | Marie Verena Barth-Jurca | Admiral Lefort Tobias Pfülb | Lord Syndham Folker Herterich | Marquis von Chateauneuf Radoslaw Rydlewski | Witwe Browe Anne-Kathrin Fischer | Chor der Musikalischen Komödie |Orchester der Musikalischen Komödie
Pressestimmen
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»Wilgenbus gelang es vortrefflich, dafür zu sorgen, dass die altvertrauten Genrebilder gehörig aus dem Rahmen fallen. Überdies ist alles in diesem abwechslungsreichen, bewegungsfreudigen Genrebilderreigen bis ins letzte Detail stimmig arrangiert. Alles steckt voller Überraschungen und versteckten Bedeutungen. Es wimmelt von gelungenen Einfällen, von denen der slapstikartige, komische Holzschuhtanz und die fabelhaft bewegungssicheren und munter vorgetragenen Chorszenen sicher besondere Höhepunkte sind.…«
Leipzig Almanach
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»Was dann zur altbekannten Weise des Holzschuhtanzes passiert, wie spielerisch und rhythmisch es in der Choreographie von Mirko Mahr zugeht, die Klompen schon schwingen und klingen, bis auch nur das halbe Personal sie an den Füßen hat, und welch Reigen daraus wird, das hat Witz und Spiellaune, eines Bewegungskunst- oder Ballettpreises würdig. In der Musikalischen Komödie wird bei der zweiten Vorstellung während der Aufführung herzlich applaudiert, wann immer nur ein kleines Solo oder Ensemble sein Ende findet, bekommt es ziemlich viel Beifall auch am Schluss. „Es war einzig toll“, sagt eine ältere Dame beim Hinausgehen zur anderen und erhält Zustimmung. …«
Leipziger Internet-Zeitung, 28.09.2009
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»Wilgenbus gelang es vortrefflich, dafür zu sorgen, dass die altvertrauten Genrebilder, die jedermann mit der Kantatenszene, dem Auftritt des Bürgermeisters "O sancta justitia", dem Holzschuhtanz oder dem Evergreen "O selig, o selig ein Kind noch zu sein" verbindet, gehörig aus dem Rahmen fallen. Das Ganze ist in einem Bildermuseum der Gegenwart angesiedelt, von hier aus entsteigen die Figuren in Originalkostümen gleichsam den niederländischen Genrebildern und mischen sich mit modernen Museumsbesuchern und Security-Personal. Es wimmelt vor gelungenen Einfällen, von denen der slapstikartige, komische Holzschuhtanz und die fabelhaft bewegungssicheren und munter vorgetragenen Chorszenen sicher besondere Höhepunkte sind. Hinzu kommen die bewährten Ensembletalente der MuKo. …«
Leipziger Internet-Zeitung, 02.10.2009
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»Das Publikum in der dritten Vorstellung applaudiert lautstark. Das beweist, dass sich Albert Lortzings Oper „Zar und Zimmermann“ noch immer großer Beliebtheit erfreut. [...] Wenn solche trefflichen Figurenporträts entstehen und die eingängigen Melodien von Albert Lortzing so ordentlich dargeboten werden, wie es vom Orchester der Musikalischen Komödie unter seinem Chefdirigenten Stefan Diederich geschieht, dann macht Theater richtig Spaß. Es werden ja auch, von Mathias Drechsler vortrefflich einstudiert, kraftvolle Chöre massenhaft aufgeboten. Sie sind ein großes Plus. Genauso wie auch der von Mirko Mahr choreographierte Holzschuhtanz, der nun einmal zu „Zar und Zimmermann“ gehört, der Aufführung Glanz verleiht. …«
Geiseltal-Echo, 01.11.2009