Keine Vorstellung in dieser Spielzeit mehr. Musikalische Komödie
Alan Jay Lerner / Frederick Loewe

My Fair Lady

Musical nach George Bernard Shaws „Pygmalion“ und dem Film von Gabriel Pascal | Buch von Alan Jay Lerner | Musik von Frederick Loewe | Deutsch von Robert Gilbert | Die Uraufführung von „My Fair Lady” fand 1956 in einer Produktion von Hermann Levin unter der Regie von Moss Hart in New York statt

Spieldauer: 3 h

Ist es möglich, einem einfachen Blumenmädchen aus den Londoner Slums innerhalb weniger Monate Sprache und Manieren einer Lady beizubringen? Top, die Wette gilt! Erfolgssicher setzt der Phonetikprofessor Henry Higgins auf dieses Experiment, degradiert Eliza Doolittle zum wissenschaftlichen Objekt und quält es mit abstrusen Sprachübungen. So wie einstmals der griechische Bildhauer Pygmalion die Statue einer vollkommenen Frau schuf, will auch Henry Higgins aus der Tochter eines Müllkutschers ein blendendes Kunstwerk formen und es auf dem Botschaftsball als Herzogin präsentieren. Doch hat der Professor dabei auch bemerkt, dass die Dame an seiner Seite keine Statue aus Stein, sondern eine selbstbewusste Frau mit eigenen Absichten und Träumen ist?
 
»Bei aller Konvention hat es die Musikalische Komödie der Oper Leipzig wieder einmal geschafft, einen Klassiker so luftig und leicht zu präsentieren, dass den begeisterten Zuschauern das Herz aufging. Kaum ein Fuß, der still blieb, kaum einer der Ohrwürmer aus der Feder von Frederick Loewe, der nicht in der Pause gut gelaunt geträllert wurde.«
Südkurier

Inszenierung

Musikalische Leitung Roland Seiffarth | Inszenierung Karl Zugowski| Bühne Bernd Leistner | Kostüme Marlis Knoblauch | Choreografie Monika Geppert | Choreinstudierung Mathias Drechsler

Besetzung

Eliza Doolittle Mirjam Neururer | Henry Higgins Milko Milev | Oberst Pickering Ullrich Graichen | Freddy Andreas Rainer | Mrs. Eynsford-Hill Sabine Töpfer | Alfred P. Doolittle Folker Herterich | Mrs. Pearce Angela Mehling | Mrs. Higgins Anne-Kathrin Fischer| Jamie Roland Otto | Harry Kostadin Arguirov | Chor, Ballett und Orchester der Musikalischen Komödie

Pressestimmen

  1. »Bei aller Konvention hat es die Musikalische Komödie der Oper Leipzig wieder einmal geschafft, einen Klassiker so luftig und leicht zu präsentieren, dass den begeisterten Zuschauern das Herz aufging. Kaum ein Fuß, der still blieb, kaum einer der Ohrwürmer aus der Feder von Frederick Loewe, der nicht in der Pause gut gelaunt geträllert wurde.…«

    Südkurier

  2. »Mit begeistertem Applaus reagierte das Publikum in der ausverkauften Musikalischen Komödie auf die Premiere von Lerner/Loewes Musical „My fair Lady“. Die Inszenierung besorgte Karl Zugowski. Und so wählen die Lindenauer unter ihrem Chefdirigenten Stefan Diederich einstweilen den Königsweg: Musizieren. Auf unanfechtbarem, auf staunenswertem Niveau. Man muss kein Prophet sein, um vorauszusagen, dass das Broadway-Musical aller Broadway-Musicals auch der MuKo-Neuauflage laufen wird wie Bolle. …«

    Leipziger Volkszeitung, 24.11.2008

  3. »Ansonsten sorgen die altvertrauten Evergreens wie „Es grünt so grün“, „Ich hab getanzt heut Nacht“ usw. für Stimmung im Saal. Da Zugowski als eingefleischter Theatermann aus Erfahrung weiß, wie man das MuKo-Publikum wirkungsvoll auf seine Seite zieht, ging die Rechnung auf. Das Publikum war sehr zufrieden und nichts spricht dagegen, dass diese Inszenierung wohlwollend aufgenommen werden wird und als gelungenes Repertoireprogramm sich im Spielplan halten wird.…«

    Leipzig Almanach, 01.12.2008

  4. »In Leipzig führte der Higgins von einst selbst Regie. Das geschieht wohltuend unaufwendig und Zugowski leistet es sich dabei auch, ein bißchen altmodisch zu sein. Das hat seinen Reiz, auch weil es Choreographin Monika Geppert wunderbar versteht, ihren Tänzern einen ironischen Kommentar zu geben. Da sitzt jede Geste, jeder Schritt – die Truppe kann es. [...] Die Musikalische Komödie hat mit ihrem Orchester ein Pfund, das die ohnehin sehenswerte Aufführung auch akustisch leuchten lässt. Prof. Higgins wird in Leipzig noch oft sagen müssen: „Eliza, wo zum Teufel sind meine Pantoffeln?“. …«

    Musicals, 01.02.2009