Volker Vogel
Oberspielleiter, geboren in Karlsruhe, Gesangsausbildung an der Hochschule Hannover. Regieassistent am Niedersächsischen Staatstheater Hannover, Regieassistent, Regisseur, Sänger und Schauspieler in Hildesheim, danach Tenorbuffo in Dortmund, Freiburg, an der Wiener Volksoper und seit der Spielzeit 1991/92 in Zürich. Gastspiele in Barcelona, an der Opéra Bastille, der Mailänder Scala, in Frankfurt, Hamburg und München, an der Wiener Staatsoper, in Cleveland, London und Dublin, bei den Salzburger Festspielen, am Teatro Lirico di Verona, in Bregenz und Taormina, auf Konzerttourneen in Japan und in der Osloer Philharmonie. Am Opernhaus Zürich Autor/Regisseur/Schauspieler bei den Schülerproduktionen »EinBlick« und »TraumHaft«. 2004 Aegisth (»Elektra«) und Hexe (»Hänsel und Gretel«) in Cleveland, Debüt an der Met als Monostatos (»Zauberflöte«) unter James Levine. 2006 am Pariser Châtelet »Rheingold«- und »Siegfried«-Mime. Seit 2002 verstärkte Regietätigkeit, hauptsächlich Operette u.a. in Ulm, Bad Ischl, Wien/Schönbrunn (»Wiener Blut«, »Die Fledermaus«) und in der Schweiz (Hombrechtikon). 2007 Mitberünder der Akademie für Theater und Gesang mit »La Cenerentola« in einer gekürzten Fassung für Kinder. 2009 »Die Kluge« (Orff) und »Das Telefon« (Menotti) am Förnbacher Theater Basel. 2009 »Der Vogelhändler« in Wien, »Der Schwarze Hecht« in Basel und als Sänger in Tokyo (»Wozzeck«). An der Musikalischen Komödie Leipzig 2009/10 Regie von »Zwei Herzen im Dreivierteltakt«, ab 2010 hier Oberspielleiter, am Opernhaus Knusperhexe in »Hänsel und Gretel«. 2011/12 neu: szenische Einrichtung »Das Fürstenkind«, Inszeniereung »Der Zarewitsch« und »Der Wildschütz«.
Karl Absenger
in Graz geboren. Studierte Schauspiel und Regie an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz. Engagements als Schauspieler und Regieassistent an verschiedenen Theatern in Österreich und der Schweiz. Drei Jahre Oberspielleiter des Schauspiels und stellvertretender Intendant am Stadttheater Ingolstadt. Anschließend freischaffender Regisseur mit Schwerpunkt Musiktheater. Gastdozent an der Hochschule für Musik in Maastricht. Inszenierungen an zahlreichen Theatern und Opernhäusern in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Holland, u.a. in Graz, Klagenfurt, St. Gallen, Bern, Amsterdam, Bremen, Karlsruhe, Mainz, Würzburg, Erfurt, Halle, Chemnitz, am Gärtnerplatztheater und der Komödie im Bayrischen Hof in München sowie bei den Luisenburgfestspielen in Wunsiedel - mit Opern und Operetten wie »Carmen«, »Dido und Aeneas«; »Die Fledermaus«, »Der Zigeunerbaron«, »Die lustige Witwe«, »Orpheus in der Unterwelt«, »Das Land des Lächelns«, »Die Csárdásfürstin« und Musicals wie »My Fair Lady«, »Anatevka«, »Kiss me, Kate«, »Hello, Dolly!« oder »Sweet Charity«. Im Sommer 2008 inszenierte er »Im Weißen Rössl« für die Seefestspiele Mörbisch. Regie bei Hörspielproduktionen des ORF. An der Musikalischen Komödie Leipzig »Der Zarewitsch«, »Eine Nacht in Venedig« (im Opernhaus), „Gräfin Mariza«, »Der Vogelhändler« und »Hochzeitsnacht im Paradies«.
James Brookes
geboren in Indien, wuchs in Australien auf, sammelte erste Bühnenerfahrungen als Sänger in Melbourne. Ab 1970 in Deutschland. Gesangsausbildung bei Hans Hotter in München. Engagements als lyrischer Bariton an verschiedenen deutschen Bühnen. Ab 1979 Musical-Engagements, u.a. Titelrolle von Rice/Webbers »Jesus Christ Superstar« am Theater an der Wien und am Theater des Westens in Berlin. Weitere Engagements am Gärtnerplatztheater München und bei den Bregenzer Festspielen (»Kiss me, Kate«). Weitere Rollen: Toni in »West Side Story« und Conferencier in »Cabaret«. Eigene Inszenierungen, vor allem Musicals u.a. in Erfurt »Der kleine Horrorladen« und »Fiedler auf dem Dach«. An der Musikalischen Komödie »Der Zauberer von Oss« und »La Cage aux Folles«, wo er selbst den Albin/Zaza spielte. Lebt seit 1996 wieder in Australien.
Cusch Jung
geboren in Kaiserslautern, studierte Schauspiel, Gesang und Tanz. Erste Hauptrolle 1981 in der europäischen UA von »Anything goes«. Ab 1984 Engagement im Solistenensemble des Theater des Westens mit Partien wie Judas (»Jesus Christ Superstar«), Jean-Michel (»La cage aux folles«), Cliff (neben Helen Schneider und Hildegard Knef) in »Cabaret«, als Sigismund im »Weißen Rössl«, als Herbie in »Gypsy« und als Piratenkönig in »Piraten«. Als Tony in »West Side Story« in Dortmund, Bonn und am Metropol-Theater Berlin, weitere wichtige Rollen waren Che Guevara in »Evita«, Vernon in »Sie spielen unser Lied« und Klaus in »Geteilte Freude« im Theater am Kurfürstendamm. Seit September 1999 steht Cusch Jung als Staranwalt Billy Flynn in der Erfolgsproduktion »Chicago« auf den Bühnen des TDW, des Deutschen Theaters München und des Theaters in Basel. 2002-04 Harry im Musical »Mamma Mia«, 2005/06 Rochefort in »Drei Musketiere« sowie 2008 den Herbert im Neue Deutsche Welle-Musical »Ich will Spaß«. 2009 präsentierte er als Paläontologe Huxley in den großen Arenen Europas die Geschichte der »Dinosaurier«. 1996 Regie-Debut mit der Jubiläumsrevue »Alles nur Theater« am Theater des Westens. Hier inszenierte er 1999 die deutsche Erstaufführung von Neil Simons Komödie »Ein Mädchen wie das Sternenbanner« (Neuinszenierung für die Komödie im Bayerischen Hof 2002). Regieprojekte 2000 waren »Ein Gauner kommt selten allein«, für die Kurt-Weill-Festspiele in Dessau die Revue »Meine Herren heute sehen Sie mich …« und an der Tribüne Berlin »Claire Waldoff – Ihr Leben.« Zuletzt in St. Gallen Inszenierung von »My Fair Lady« (hier auch als Higgins), »Anatevka«, »Cabaret« (auch Conférencier), »On the Town« (Zusammenarbeit mit Claudio Bueno in Rostock), sowie in Tecklenburg mit »Jekyll & Hyde« (2007) und »Mozart« (ausgezeichnet als bestes Short-Term-Musical 2008 durch die Musical-Zeitschrift Da Capo). An der Musikalischen Komödie 2010/11 Inszenierung und Choreografie zu »Jekyll & Hyde«, 2011/12 zu »Der Graf von Monte Christo«.
Kay Link
studierte Literaturwissenschaft, Geschichte, Kunstgeschichte und Gebärdensprache in Frankfurt am Main. Regieassistenzen in London und an der Staatsoper Dresden. Assistent und Mitarbeiter u.a. von Claus Guth und Werner Schröter. Ab 1999 erste eigene Regiearbeiten am Staatstheater Darmstadt. Seit 2000 freischaffender Opernregisseur, u.a. mit »Der Freischütz«, der Opernausgrabung »Boabdil – Re di Granata« von Giuseppe Balducci, »Das Tagebuch der Anne Frank«, »Pimpinone«, »La serva padrona« und »Die kleine Zauberflöte«, den Operetten »Das Land des Lächelns« und »Die schöne Helena« und den Musicals »Sweet Charity«, »Wizzard of Oz«, »I do! I do!«. Inszenierungen u.a. am Theater Altenburg-Gera, Thalia Theater Halle, am Theater in Meiningen, am Landestheater Linz, an den Theatern Regensburg, Hannover und Heidelberg. Mehrfach inszenierte er für das Internationale Festival »Rossini in Wildbad«, zuletzt 2010 die Semiseria »Adelina« von Pietro Generali. Kay Link inszeniert auch im Schauspiel, u.a. in Köln »Minna von Barnhelm« oder die Uraufführung von »Tonio Kröger« nach Thomas Mann. Seine Inszenierungen von »Woyzeck³« und »Die Erzählung der Magd Zerline« wurden jeweils für den Kölner Theaterpreis nominiert. Außerdem arbeitete er für die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 (Koordination Eröffnungsfeier sowie Konzeption und Regie von »Liebe in den Zeiten der Ruhr - 40 Liebesgeschichten aus dem Pott. Ein theatrales Decamerone auf dem Ruhrschnellweg A 40«). Im Frühjahr 2012 wird seine Kinderoperette »Das Gift im Lift – warum Orpheus ganz nach unten fuhr« nach Jacques Offenbachs »Orpheus in der Unterwelt« uraufgeführt (BayerKultur).
An der Musikalischen Komödie inszenierte Kay Link 2008 »Hello, Dolly!«. Bereits seit der Spielzeit 2006/07 läuft dort seine szenische Realisierung von »Show Biz«, ein Auftragswerk für die Musikalische Komödie.
Günter Lohse
Germanistik- und Philosophiestudium in Leipzig, u.a. bei Hans Mayer und Ernst Bloch. 1960-64 Regieassistent an der Leipziger Oper bei Joachim Herz, Erhard Fischer, Heinz Arnold, Heinz Rückert. Hier anschließend Regisseur für Musiktheater, 1968 Oberspielleiter und 1976 Chefregisseur. In dieser Zeit zahlreiche Inszenierungen wesentlicher Repertoirestücke in den Genres Oper und Operette, außerdem Ur- und Erstaufführungen wie »West Side Story« (DDR-EA 1984), Fritz Geißlers »Der zerbrochene Krug« (UA 1971) und »Der Schatten« (UA 1975, nach einem eigenen Libretto), Udo Zimmermanns »Die wundersame Schustersfrau« (DDR-EA 1982), Karl Ottomar Treibmanns »Der Idiot« (UA 1988). Inszenierungen im Ausland u.a. in Athen, Warschau, Sofia, St. Gallen, Klagenfurt, Bratislava, Brno, Lodz, Ljubljana. Gastspiele mit seinen Leipziger Inszenierungen (u.a. »Heimliche Ehe«, »Meistersinger von Nürnberg«, »Elektra«, »Così fan tutte«) gingen von Havanna über Madrid, Lausanne, Monte Carlo, Macerata, Messina bis Kiew. Wichtige Arbeiten der letzten Jahre waren »Der fliegende Holländer«, »Hilfe, Hilfe, die Globolinks!«, »Wachsfigurenkabinett«, »Alice im Wunderland«, »Die Zauberflöte«, »Elegie für junge Liebende«, »Werther«, »Zar und Zimmermann«, »Der Zigeunerbaron«. Mit seiner – nach 1964 – zweiten Inszenierung der Leo-Fall-Operette »Madame Pompadour« verabschiedete sich Günter Lohse 1999 aus seinem Engagement an der Oper Leipzig. 2001 Buchveröffentlichung »Ich bin keine Bodentür!!!, Anekdotisches aus der Musiktheaterwelt«. Günter Lohse verstarb im Februar 2009.
Natascha Ursuliak
von 2001-08 Regieassistentin und Spielleiterin an der Bayerischen Staatsoper in München. Zusammenarbeit mit Peter Mussbach, Peter Konwitschny, Achim Freyer und David Alden. Neueinstudierungen von Produktionen David Aldens am Royal Opera House Covent Garden, der Opera national de Paris und am Gran Teatro del Liceu in Barcelona. Eigene Projekte u.a. Inszenierung von »Riemannoper« und »Glückliche Reise« am Landestheater Coburg, »Rotkäppchen – Einsatz im Wolfsrevier« am Opernloft Hamburg, »Vogelhändler« am Landestheater Niederbayern, »About Us« von Elliott Sharp im Pavillon der Bayerischen Staatsoper, »Giovanna d'Arco« am Opernhaus in Breslau, Co-Regie mit Hermann Nitsch für die Festspiel-Premiere von »Saint François d'Assise« an der Bayerischen Staatsoper. An der Musikalischen Komödie 2010/11: Co-Regie »Zirkusprinzessin«.
Beate Vollak
Studium an der Staatlichen Ballettschule in Berlin. 1986 Engagement an der Komischen Oper Berlin, ab 1992 als Solistin. 1994 Erste Preisträgerin beim Internationalen Ballettwettbewerb in Jackson/Mississippi. 1996 bis 2005 Engagement beim Bayerischen Staatsballett. Auszeichnung zur »Tänzerin des Jahres« für ihre Interpretation der Giselle in der modernen Fassung von Mats Ek. 1999 Förderpreis des Freistaats Bayern. 2000 Darstellerpreis der Bayerischen Theatertage. Ausbildung zur Ballettpädagogin. 2003-2006 feste Choreografin an der Bayerischen Staatsoper. 2006-08 Pädagogin für Bühnentanz am Richard Strauss Konservatorium. Seit 2006 freie Choreografin und Tänzerin. Engagements u.a. an der Bayerischen Staatsoper, der Wiener Staatsoper, am Royal Opera House Covent Garden, Teatro Real Madrid, Grand Théâtre de Genève, am Zürcher Opernhaus, bei der RuhrTriennale, den Bregenzer Festspielen, den Salzburger Festspielen und in San Francisco mit Regisseuren wie David Pountney, Christof Loy, Peter Mussbach, Richard Jones, David Alden, Doris Dörrie, Karoline Gruber. 2009 erster Ballettabend »Don Quichotte« am Opernhaus Wroclaw. 2010 Inszenierung von Carl Zellers »Vogelhändler« am Landestheater Niederbayern. 2010/11 an der Musikalischen Komödie Regie und Choreografie »Die Zirkusprinzessin« (Kálmán).
Jürgen Weber
studierte von 1983 bis 1987 in Hamburg Musiktheater-Regie. Vorwiegend arbeitet er als TV-Regisseur und Drehbuchautor, u.a. bei TV-Produktionen wie »Alphateam«, »Die Graslöwen«, »In aller Freundschaft«, »Gute Zeiten – Schlechte Zeiten«, »Zechenblues«, »Was nicht passt, wird passend gemacht«, »Die Butler« und Arztserien wie »St. Angela«, »OP ruft Dr. Bruckner« und »Dr. Frank, der Arzt, dem die Frauen vertrauen«. Zudem produziert er Kurzfilme, Kinowerbefilme und Musikvideos. Verantwortlicher für Drehbuch, Musik und Regie beim Filmmusical »Krautland«. Daneben war er auch als Theaterregisseur und -autor tätig. Im Bereich Musiktheater führte er u.a. bei einer eigenen Neufassung von »Die lustige Witwe« Regie, inszenierte am Theater Erfurt »Die Leiche im Sack«, an der Oper Chemnitz 2008 Pfitzners »Die Rose vom Liebesgarten«. An der Musikalischen Komödie Leipzig 2005/06 »Der Graf von Luxemburg«.
Dominik Wilgenbus
geboren in Memmingen. Studierte Regie an der Hochschule für Musik in München, u.a. bei August Everding. Seitdem als freischaffender Regisseur, Übersetzer, Darsteller und Musik-Kabarettist tätig. 1998 unter den Mitbegründern des Metropol-Theaters München und ein Jahr später des »kleinsten Opernhauses Münchens« in der »Pasinger Fabrik«. Gastinszenierungen u.a. an den Theatern in Innsbruck, Klagenfurt, Ingolstadt, Meiningen, Dortmund, dem Gärtnerplatztheater in München und für das Ekhof-Festival in Gotha. Mit seiner szenischen Rezitation »Mein Wagner« seit der Münchner Premiere 1997 Auftritte in Dortmund, Halle, Meiningen und Nürnberg. Wie bei seiner Erfurter Regiearbeit »Häuptling Abendwind« oft eigene Übersetzungen der Textvorlagen. Neben der ernsten Oper (»La Bohème«, Händels »Tamerlano«, Rossinis »Die diebische Elster«) und der Komödie (»Cyrano de Bergerac«, »Amadeus«, Woody Allens »Bullets over Broadway«) steht das unterhaltsame Musiktheater im Zentrum von Wilgenbus’ Interesse. Inszenierungen von komischen Opern wie Haydns »Die Welt auf dem Mond«, Mozarts »La finta semplice«, Rossinis »La Cenerentola«, Lortzings »Zar und Zimmermann«, Nicolais »Die lustigen Weiber von Windsor« und der Märchenoper »Hänsel und Gretel« sowie Operetten und Musicals wie »Eine Nacht in Venedig«, »Die Fledermaus«, »Der Zauberer von Oss« und »Der kleine Horrorladen«. 2004/05 u.a. Kálmáns »Herzogin von Chicago« an der Wiener Volksoper. Mit der Uraufführung des Musicals »Heidi« Debüt als Autor und Regisseur an der Musikalischen Komödie, hier 2007/08 Inszenierung von »Die schöne Helena«, 2009/10 »Zar und Zimmermann«.
Karl Zugowski
siehe Solisten