







Intershop // Leipzig
Zwischen.Welten
Kreative Arbeiten zwischen Choreografie, Film und Installation
Intershop. Das war eine kleine Welt in der großen Welt und umgekehrt. Das waren ungewohnte Gerüche und Texturen, Vielfalt, aber auch Ausschließlichkeit. Gehört der Intershop in seiner eigentlichen Bedeutung einer vergangenen Zeit an, bleibt er doch als geflügeltes Wort bis heute bestehen. »Inter-« / »zwischen« – zwischen Bewegung und Stillstand, Körper und Raum.
Das Leipziger Ballett setzt in dieser Spielzeit die Reihe »InterShop« fort. Neun Tänzer der Company zeigen eigene kreative Arbeiten zwischen Choreografie, Film und Installation. Die Werke werden im Kellertheater der Oper gezeigt: Nah und unmittelbar wird Distanz überwunden, um neue Spannungsverhältnisse zu schaffen.
Für Ballettdirektor Mario Schröder ist das Projekt eine besondere Form der Nachwuchsförderung. Die Tänzer bekommen die Möglichkeit einen eigenen Ausdruck für ihre Emotionen und Gefühle zu finden. Choreografieren, so Mario Schröder, ist auch immer die Suche nach der eigenen Identität. Gleichzeitig ist die Arbeit auch eine Grenzerfahrung: Tina Slabon zum Beispiel wird eine Choreografie vorstellen, für sie ist choreografieren ein Erweitern und Austesten des eigenen Instrumentes, des eigenen Körpers. Es geht um den intensiven Moment eines gemeinsamen Schaffens von Geschichten und Bildern. Dabei zeichnet jeder Tänzer mit seiner eigenen Handschrift. »InterShop«, das sind verschiedene Farben, geprägt durch die unterschiedlichen kulturellen Hintergründe der Künstler. Das Leipziger Ballett lebt durch seine Internationalität, aber auch durch seine Tradition und Verwurzelung in Leipzig. So ist dieser Abend wie ein reicher und bunter Basar: Jede Arbeit ist eine kleine Welt für sich inmitten der großen Welt von Tanz, Bewegung und Rhythmus.
Inszenierung
Arbeiten von Tina Slabon, Federica Vincifori, Amelia Waller, Illia Bukharov, Deniz Cakir, Robert Phillips, Benjamin Poirier, Oliver Preiß, Tenald Zace