


Die Große Messe
Ballett von Uwe Scholz | Musik: Wolfgang Amadeus Mozart (Messe c-Moll, KV 427; Adagio und Fuge c-Moll, KV 546; Motette Ave verum corpus, KV 618) sowie Thomas Jahn, György Kurtág und Arvo Pärt | Gefördert durch die Sparkasse Leipzig
Spieldauer: ca. 2 Stunden | Keine Pause
„Die Große Messe“ ist eines der ausdrucksstärksten Werke dieses wichtigen neoklassischen und erzmusikalischen Choreografen Uwe Scholz: ein wahrhaft beeindruckendes Requiem, eine choreografische Offenbarung.
„Ausgangspunkt für das Projekt, welches uns jetzt beschäftigt, war Mozarts kirchenmusikalisches Schaffen. Herauskristallisiert hat sich die c-Moll-Messe, und sie hat dem Abend dann auch den Titel gegeben: „Die Große Messe“. Bei der Beschäftigung mit einer szenischen Wiedergabe des Fragment gebliebenen Werkes stellte sich die Frage: Wie ergänze ich die fehlenden Teile? Ich habe mich schließlich für eine sehr komplexe Lösung entschieden: Der c-Moll-Messe werden andere kirchenmusikalische Werke Mozarts, Gregorianik, zeitgenössische Musik und gesprochenes Wort zugeordnet. So ist ein Aufbau entstanden, der sich an der Form der Liturgie orientiert. Die Große Messe wird der Versuch einer Auseinandersetzung mit den im Text formulierten großen Glaubensfragen sein, die ja alle auch große Menschheitsfragen sind – vielleicht eine sehr unorthodoxe Auseinandersetzung, sicher eine sehr weltliche, schon durch das Medium Bühne bedingt, aber von tiefem Respekt getragen vor der transzendenten Dimension, ‚dem Ewigkeitswert‘ dieser Aussagen.“ Uwe Scholz
»Zahllose Bravi will man Choreograf Uwe Scholz für seinen Geniestreich ›Die Große Messe‹ zurufen. Man will ihn lobpreisen und ihm stehende Ovationen spenden. ›Die Große Messe‹ in der Leipziger Oper erweist sich als einzigartiges Zusammenspiel von Opernchor, Gewandhausorchester und dem Leipziger Ballett. Der Schritt ins Unbekannte und Geheimnisvolle gelingt bravourös. Ohne auf den steilen, klanglichen Abhängen von Wolfgang Amadeus Mozart, Arvo Pärt und György Kurtág zu straucheln, interpretiert Uwe Scholz die Musik, ohne ihr in kitschigen Ekstasen zu verfallen. Ergebnis seiner Arbeit ist ein nahtloses Verflechten von tänzerischer Leistung und musischer Harmonie.« Leipziger Rundschau
Inszenierung
Musikalische Leitung William Lacey| Inszenierung, Choreografie, Bühne, Kostüme Uwe Scholz | Choreinstudierung Alessando Zuppardo
Besetzung
Gesangssolisten: Sopran 1 Olena Tokar/ Eun Yee You | Sopran 2 Jean Broekhuizen / Kathrin Göring / Marika Schönberg | Tenor Martin Petzold | Bass Matthew Anchel | Leipziger Ballett | Chor der Oper Leipzig | Gewandhausorchester
Pressestimmen
-
»Zahllose Bravi will man Choreograf Uwe Scholz für seinen Geniestreich ›Die Große Messe‹ zurufen. Man will ihn lobpreisen und ihm stehende Ovationen spenden. ›Die Große Messe‹ in der Leipziger Oper erweist sich als einzigartiges Zusammenspiel von Opernchor, Gewandhausorchester und dem Leipziger Ballett. Der Schritt ins Unbekannte und Geheimnisvolle gelingt bravourös. Ohne auf den steilen, klanglichen Abhängen von Wolfgang Amadeus Mozart, Arvo Pärt und György Kurtág zu straucheln, interpretiert Uwe Scholz die Musik, ohne ihr in kitschigen Ekstasen zu verfallen. Ergebnis seiner Arbeit ist ein nahtloses Verflechten von tänzerischer Leistung und musischer Harmonie. …«
Leipziger Rundschau