Premiere: 05.11.2011 / Keine Vorstellung in dieser Spielzeit mehr. Opernhaus
Meryl Tankard

Cinderella

Uraufführung
Ballett von Meryl Tankard
Musik von Sergej Prokofjew
Koproduktion mit dem Theater im Pfalzbau Ludwigshafen und cult!ur partner

 

Und wenn sie nicht gestorben sind …

Wir kennen das. Wir träumen davon und glauben es nicht. Weil Märchen mit der Wirklichkeit so spielen, dass Träume daraus werden. Manchmal auch Alpträume. Da haben wir zum Beispiel unser Aschenbrödel mit den Tauben, dem Prinzen und dem Schuh. »Cendrillon« im französischen Sprachraum, »Soljuschka« im russischen und im englischen: »Cinderella«, das klingt so märchenhaft verträumt. Deshalb hat sich die australische Choreografin Meryl Tankard, die mit dem Leipziger Ballett diesen Ballettklassiker neu bearbeitet, für den englischen Namen entschieden.
Seit 1813 entstanden Ballette zu den Motiven aus dem »Aschenputtel« Märchen. Zum Klassiker entwickelte sich der Ballettstoff erst nach der erfolgreichen Uraufführung der Choreografie zur Musik von Sergej Prokofjew 1945 am Bolschoi Theater Moskau. Prokofjews Ballett wurde seitdem immer wieder von Choreografen als Vorlagen für ihre Adaptionen und getanzten Märchenfantasien genutzt. Meryl Tankard wird nun an der Oper Leipzig mit dem Ballettensemble in die musikalische Märchen- und Fantasiewelt Prokofjews eintauchen.

Inszenierung

Konzept und Inszenierung Meryl Tankard | Choreografie Meryl Tankard in Zusammenarbeit mit Paul White und den Tänzern | Musikalische Leitung William Lacey | Bühne Cordelia Matthes | Film Regis Lansac |Kostüme Meryl Tankard / Cordelia Matthes| Licht Alexander Koppelmann| Choreografische Assistenz Paul White

Besetzung

Leipziger Ballett | Gewandhausorchester